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Studienergebnisse

Auf dieser Seite finden Sie eine Sammlung von veröffentlichen Studien zu den verschiedenen Themen.

Neue Studienergebnisse

bei Arthrose - Nicht besser als Placebo

Netzwerk-Analyse: Paracetamol bei Arthroseschmerzen kaum wirksam:
http://mobile.aerzteblatt.de/news/66079.htm

(März 2016)

In einer kürzlich im Pain-Journal veröffentlichten Studie, wurde untersucht, ob man den Warm- und Cold-Typ beim CRPS-I-Syndrom tatsächlich unterscheiden kann. Die Symptomatik von 112 Patienten wurden mit einem dreimonatigem Follow-up untersucht.
Die Untersuchung ergab, dass sich der Warm-Typ häufig bei akutem CRPS zeigt (<6 Monate), während der Cold-Typ meist beim chronischen CRPS auftritt. Die Entzündingszeichen sind im Warm-Typ am deutlichsten, allerdings nehmen sie während des ersten Jahres erheblich ab.

Complex regional pain syndrome (CRPS): evidence for warm and cold subtypes in a large prospective clinical sample.
Bruehl S, et al. Pain. 2016.
Bruehl S1, Maihöfner C, Stanton-Hicks M, Perez RS, Vatine JJ, Brunner F, Birklein F, Schlereth T, Mackey S, Mailis-Gagnon A, Livshitz A, Harden RN.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27023422

Mit den Inhaltsstoffen aus der Heilpflanze „Mutterkraut“ wachsen geschädigte Nervenfasern bei Mäusen besser und schneller nach. Für rund acht Prozent der über 55-Jährigen ist das eine positive Nachricht, denn sie sind von Neuropathien in Beinen und Armen betroffen.

http://scicurve.com/paper/27053198

Weitere aktuelle Studienergebnisse

bei Carpaltunnelsyndrom

In einer randomisiert kontrollierten Studie wurde der Effekt zweier Therapieverfahren auf die 2-Punkte Diskrimination von Patienten mit Carpaltunnelsyndrom untersucht.
Die eine Gruppe erhielt Neurodynamische Mobilisation (manuelle Therapie und neurodynamische Techniken), die andere Gruppe bekam physikalische Therapie (Infrarotlaser und Ultraschall). Die Patienten wurden 2x pro Woche über 10 Wochen behandelt.
In beiden Gruppen verbesserte sich die 2-Punkte-Diskrimination in der symptomatischen Hand signifikant. Dabei waren beide Behandlungsformen gleich gut.

Effect of manual therapy and neurodynamic techniques vs ultrasound and laser on 2PD in patients with CTS: A randomized controlled trial

Tomasz Wolny, PhD, Edward Saulicz, PhD, Paweł Linek, PhDcorrespondenceemail, Andrzej Myśliwiec, PhD, Mariola Saulicz, PhD

http://www.jhandtherapy.org/article/S0894-1130(16)30030-8/abstract

Studie vergleicht offene und endoskopische Technik und kommt zu dem Ergebnis, dass beide Techniken gleichwertig sind.
https://www.medperts.com/region/germany/anasthesiologie-intensivmedizin-blog/-/blogs/karpaltunnelsyndrom-offene-und-endoskopische-technik-gleichwertig

UND VERRINGERT SCHWELLUNG NACH WEICHTEILTRAUMA

Türkische Forscher untersuchten den Effekt von Kinesio-Taping auf den Abstand zwischen Epidermis und Dermis, der Wirkung auf Schwellung, Schmerz und Entzündung nach Weichteiltrauma an Ratten. Das Tape wurde 30 min und 6 Stunden appliziert. Sie wiesen eine Vergrößerung des epidermal-dermalen Abstandes histologisch nach und stellten eine Verringerung des Ödems fest, woraus sie ableiten, dass es zu einer Schmerz- und Entzündungshemmung kommen könnte.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=effects+of+kinesiologic+taping+on+epidermal-dermal

DAUMENSATTELGELENKSARTHROSE FESTSTELLBAR

US-amerikanische Forscher veröffentlichten im Oktober eine Studie die ergab, dass eine verminderte Greifkraft (insbesondere im Schlüsselgriff) mit früher Daumensattelgelenksarthrose einhergeht. Dies ist messbar, noch bevor die Gelenksveränderungen radiologisch sichtbar werden. Somit ist die Schwäche, insbesondere im Schlüsselgriff, ein frühes Pathogenese-Zeichen der CMC-1-Arthrose.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26493987

DES MORBUS DUPUYTREN WAHRSCHEINLICH EINE ROLLE

Englische Wissenschaftler untersuchten mittels Biopsie die palmare Haut von Patienten mit Dupuytren ohne klinisch sichtbarer Hautbeteiligung mit der Haut von Dupuytren-Patienten, bei denen eine Hautbeteiligung sichtbar war. Eine Hautfibromatose konnte zu 50% auch in den Patienten mit klinisch nicht sichtbaren Hauteinbezug nachgewiesen werden, was einen Zusammenhang zwischen Haut und Auftreten, bzw. Fortschreiten der Erkrankung vermuten lässt. In der zweiten Gruppe lag die Zahl der Hautfibromatosen bei 70%.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26353945

Hamburger Dermatologen haben anhand dreier Studien mit 6000 Patienten herausgefunden, dass bei einer Nagelbeteiligung bei einer Psoriasis in 72,5% der Fälle eine Gelenkbeteiligung vorliegt. Da die Psoriasisarthritis häufig nicht erkannt wird, ist dies ein wichtiges Hinweiszeichen für einen frühen Behandlungsbeginn.

Hier geht´s zum Artikel (Registrierung notwendig):
http://newstral.com/de/article/de/972178943/psoriasis-patienten-nagelbeteiligung-spricht-f%C3%BCr-arthritis

Forscher fanden heraus, dass die Symptome einer Luntatummalazie nicht mit dem pathophysiologischen Prozess, bzw. dem Fortschritt der Erkrankung zusammenhängen. Die Symptome sind somit kein Indikator für die Schwere der Erkrankung oder Prognose der Pathophysiologie. Außerdem kann eine Lunatumnekrose bestehen, ohne dass der Patient eine entsprechende Symptomatik zeigt.

Hier geht´s zum Abstract:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26324836

Eine im "Official Journal of the American Association for Hand Surgery" veröffentlichte Studie (Sept 2015) kam zu dem Ergebnis, dass die mit den DASH-Index (und Quick Dash) erhobenen Werte höher waren, wenn die dominante Hand einbezogen war.
The influence of dominant limb involvement on DASH and QuickDASH.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=The%20influence%20of%20dominant%20limb%20involvement%20on%20DASH%20and%20QuickDASH

DURCH TECHNIKEN ZUM KORTIKALEN UMBAU

Eine retrospektive Studie kommt zu dem Ergebnis, dass früh eingesetzte Techniken zum kortikalen Umbau (wie imaginäres Training und taktile Stimulation) die Sensorik der Hand verbessern könnten. Die Probandengruppe bestand aus Patienten mit Nervenverletzungen im Handgelenksbereich. Sie war allerdings nicht besonders groß und gute Ergebnisse zeigten sich nur bei 3 von 7 (2-Pkt.-Diskr. </=7 in mind. einem Finger), bzw. 5 von 11 (Monofilamenttest "normal", nach 11 Monaten; 9 von 11 hatten Schutzsensibilität) Probanden. Weitere Studien sind hier nötig, um die Ergebnisse zu bestätigen.

Hier gehts zum Abstract:
http://www.jhandtherapy.org/article/S0894-1130%2815%2900074-5/abstract

GLEICHGEWICHTSTRAINING EFFEKTIVER ALS KRÄFTIGUNG

Eine im Juni veröffentlichte Studie verglich propriozeptives Training und Kräftigungsübungen der unteren Extremitäten bei Patienten mit juveniler ideopathischer Arthritis. Beide verbessern die muskuloskelettalen Symptome, jedoch ist das propriozeptive Gleichgewichtstraining effektiver - Gehen, Treppen steigen und das Gleichgewicht konnten stärker verbessert werden als beim Krafttraining.

Hier geht´s zum Abstract: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Effect+of+strengthening+versus+balance-proprioceptive+exercises+on+lower+extremity+function+in

WIRKUNG AUF DAS DAUMENSATTELGELENK (August 2015)

17 gesunden Probanden wurde unter Röntgenkontrolle beurteilt, wie sich das CMC-1-Gelenk a) in Ruhe, b) unter Belastung und c) unter Belastung bei gleichzeitiger maximaler Interosseus dorsalis-1- Kontraktion bezüglich seiner radialen Subluxation verhält. Die Subluxationstedenz nahm unter Anspannung des Muskels deutlich ab.

Abstract: http://www.jhandtherapy.org/article/S0894-1130%2815%2900098-8/abstract

Spalthauttransplantat oder Vollhauttransplantat?

(Juni 2015)

Wissenschaftler der Faculty of Medicine University of Indonesia, Jakarta, Indonesien führten eine Metaanalyse zum Thema Vollhaut- und Spalthauttransplantate an Kinderhänden nach Verbrennungen durch. Drei Studien zum Bewegungsumfang (ROM) kamen zu dem Ergebnis, dass die mit Spalthaut versorgten Kinder ein schlechteres funktionelles Ergebnis aufwiesen als die Kinder, die ein Vollhauttransplantat erhalten hatten. Dennoch gab es keine einzige Studie, die tatsächlich einen Beweis dafür lieferte, dass die Verwendung eines Vollhauttransplantates zwingend zu einem besseren funktionellen Ergebnis führt.

Abstract: The use of split-thickness versus full-thickness skin graft to resurface volar aspect of...
Burns. 2015 Aug;41(5):890-906. doi: 10.1016/j.burns.2015.01.011. Epub 2015 Feb 24....
ncbi.nlm.nih.gov|Von Prasetyono TO , et al.

AUF DIE GREIFKRAFT (Juni 2015)

In einer Studie wurde der unmittelbare Effekt von Handgelenksextension auf die Greifkraft bei Patienten mit distaler Radiusfraktur untersucht. 28 Patienten wurden in 2 Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe führte 6 Minuten Extensionsübungen (30 Wiederholungen mit max. isometrischer Anspannung) durch, die Kontrollgruppe tat nichts. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Greifkraft in der ersten Gruppe nach der Übung anstieg, der Schmerz (gemessen mittels VAS) jedoch nicht.
Die Untersucher schlussfolgern, dass diese Übung als Aufwärmung für Greifkraft-Übungen dienen kann und zur Messung der möglichen Greifkraft innerhalb der therapeutischen Untersuchung eingesetzt werden kann.

Abstract: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25316180

(Mai 2015)

Forscher untersuchten den Effekt des intermittierenden Dehnens auf denervierte Muskeln bei Ratten. Dafür wurden Muskelquerschnitt, Sarcomeranzahl und –länge und Bindegewebsdichte gemessen.

Sie beurteilten die Veränderungen in den folgenden 3 Gruppen:
- deneriverte Muskeln nach 7, bzw.15 Tagen
- denervierte Muskeln nach 7, bzw.15 Tagen, die gedehnt wurden
- und normale Muskeln.

Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass durch Dehnung des Muskels keine Atrophie (infolge einer Denervation) vorgebeugt wird. Allerdings erhöht es Kollagenablagerungen und Fibrose nach 15 Tagen.

Originalstudie: Muscle Nerve. 2015 May 11. doi: 10.1002/mus.24702.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25960249

(Mai 2015)

Dieser Frage gingen Bain et al. in einer, gerade veröffentlichten, Studie nach. Die Probanden führten verschiedene Alltagstätigkeiten mit ihren Händen aus, währenddessen das dafür nötige Bewegungsausmaß der Finger mit einem computergesteuerten Goiniometer gemessen wurde.

Die Ergebnisse der Messung des funktionellen Bewegungsausmaßes sind:
MCP 19°-71° Flexion
PIP 23°-87° Flexion
DIP 10°-64° Flexion

Als "funktionell" wurde dabei das Bewegungsausmaß definiert, mit dem 90% der Tätigkeiten möglich waren.

Originalstudie: J Hand Surg Eur Vol. 2015 May;40(4):406-11
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24859993

(April 2015)

Die im "Journal for researches and clinicans of physiotherapy" veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebinis, dass sowohl TENS (an der nicht betroffenen Seite appliziert) als auch die Spiegeltherapie eine Linderung des Phantomschmerzes nach Amputation einer Extremität hervorrufen. Beide Therapieformen wirken dabei gleich gut.

Zur Erhebung wurden die Visuelle Analoge Schmerzskala (VAS) der Universal Pain Score (UPS) genutzt.

Originalstudie: J Hand Surg Eur Vol. 2015 May;40(4):406-11.:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24859993

(Januar 2015)

Eine im Januar veröffentlichte Studie zur Fehlerquote bei Diagnosestellungen von Medizinern ergab zu 17% treffsicherere Diagnosen, wenn diese im Team gestellt wurden, im Vergleich zur Diagnosestellung durch eine Einzelperson.

Originalstudie: JAMA. 2015 Jan 20;313(3):303-4.:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25603003

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