Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Hand und Geriatrie

Das Altern an sich ist ein physiologischer Prozess, der durch unterschiedliche Lebensweisen und Erkrankungen verschieden schnell vorangehen kann. Im Zuge dieses Prozesses ergeben sich Veränderungen in der Belastbarkeit, der Regenerationsfähigkeit und schließlich auch Änderungen im sozialen Umfeld der Patienten.

Physiologie des Alterns
Die Physiologie des Alterns soll die Basis der künftigen Fortbildung bilden: Wie unterscheidet sich die Beweglichkeit und Belastbarkeit des „alten Körpers“ von denen jüngerer Strukturen? Wie können diese physiologischen Veränderungen in der therapeutischen Arbeit Beachtung finden? Welche sozial- und ernährungsmedizinischen Besonderheiten gibt es?

Typische Pathologien der geriatrischen Handtherapie
Die Multimorbidität im Alter und Vorerkrankungen, erschweren häufig die Behandlung der Strukturen. Somit gilt es auch sich mit typischen Erkrankungen des Alters zu beschäftigen. Hierzu gehören Polyneuropathie (z.B. bei Diabetes), Morbus Parkinson, Osteoporose, fortgeschrittene Arthrosen, Altersgebrechlichkeit, Unsicherheiten in den Bewegungen und im feinen Greifen. Wie sieht die Pathophysiologie dieser Erkrankungen aus? Welchen Verlauf nehmen sie und wie können wir dieses Wissen für unsere Therapie einsetzen?

Befundung der geriatrischen Hand
Zur Planung sinnvoller, individueller Behandlungsstrategien gehört immer auch ein ausführlicher Befund. Doch lassen sich manche Testungen bei älteren Menschen mit allgemein vorhandenen Bewegungseinschränkungen oder auch kognitiven Einschränkungen nicht mehr wie gewohnt durchführen. Wie kann ein, an den Gegebenheiten angepasster handtherapeutischer Befund aufgebaut werden? Welche zusätzlichen Problemstellungen müssen mit einbezogen werden?

Behandlungskonzepte geriatrischer Handerkrankungen und -verletzungen
Durch die altersbedingten physiologischen und pathophysiologischen Besonderheiten, müssen bestehende Behandlungskonzepte überdacht und adaptiert werden. Vorerkrankungen, Multimorbidität und Vormedikationen mit ihren Nebenwirkungen beeinflussen die Behandlung in nicht unwesentlichem Maße. Der gleichzeitige Einsatz von Hilfsmitteln wie einer Handgelenksschiene und Gehstützen oder einem Rollator kann dazu führen, dass der Patient die Hilfsmittel nicht nutzt, was im ungünstigsten Falle einen weiterem körperlichen Abbau nach sich zieht. Wichtige Aspekte in der Nachsorge nach Traumata und Operationen geriatrischer Patienten sind also: In welcher Weise kann ein Belastungsaufbau des muskuloskelettalen Systems erfolgen? Welche externen Einflussfaktoren müssen dabei Beachtung finden? Und wie kann die Belastbarkeit erhalten werden, bzw. welche Möglichkeiten hat der Therapeut, die älter werdenden Strukturen sinnvoll zu unterstützen? Wie können Hilfsmittel sinnvoll kombiniert werden?

  • Physiologie des Alterns und Alterserscheinungen wie Osteoporose und Pergamenthaut
  • Typische Pathologien der geriatrischen Handtherapie mit den Schwerpunkten:
    • Stürze und ihre Folgen – Verletzungen, Frakturen
    • Bestehende Gelenkpathologien – Arthrose, Arthritis
    • Karpaltunnelsyndrom, Morbus Dupuytren, Sehnenscheidenentzündungen
  • Multimorbidität / Begleiterkrankungen und ihre Einflüsse auf die Handtherapie
    • Diabetes Mellitus
    • Polyneuropathien
    • Demenz
    • Apoplex
    • Morbus Parkinson
    • Multiple Sklerose
    • Problematik der Polypharmazie
  • Befunderhebung in der Geriatrie
    • Befundablauf
    • Spezifische Befunde
    • Assassments
    • Sturzrisiko
    • Demenz
  • Klientenzentrierte Zielsetzung
  • Behandlungskonzepte und Möglichkeiten
    • OP-Nachsorge
    • Mobilisations- und Stabilisationstechniken
    • Sturz- und Osteoporoseprophylaxe
  • Hilfsmittel
    • Selbsthilfefähigkeit
    • Mobilitätserhalt

Termin 2017:

Datum Seminarort Kurs-Nr.
08.12.-10.12.2017 Bad Pyrmont 17.WSA.GER.01

Termin 2018:

Datum Seminarort Kurs-Nr.
16.11.-18.11.2018 Bad Pyrmont 18.WSA.GER.02

Weitere Kursinformationen:

Teilnehmerzahl: 24
Unterrichtseinheiten: 24 UE
Gebühr: 390 EUR
Kursleitung: Chefarzt Dr. Frank Blömker und das Team der AFH
Voraussetzungen: Abgeschlossene Ausbildung zum Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten

Mit diesem Formular können Sie sich anmelden:

Bitte füllen Sie das folgende Formular aus und klicken Sie dann auf "absenden".
Wir überprüfen ob ein Platz für den gewünschten Termin frei ist und setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.

Seminar-Anmeldung:

Persönliche Angaben:
Vorname *
Nachname *
Private Kontaktinformationen:
Straße *
PLZ *
Ort *
Land
Telefon
E-Mail *
Beruf *
Bitte reichen Sie bei Ihrer Erstanmeldung eine Kopie Ihrer Berufsurkunde ein. Per Fax: 05281/959767-3 oder E-Mail: info@Fortbildung-AFH.de
Berufsverband und Mitgl.-Nr.
Anmeldung zu folgenden Termin:
Abweichende Rechnungsanschrift: (falls nicht identisch mit der oben angegebenen Adresse)
Praxis/Klinik
Straße
PLZ
Ort
Land
E-Mail
Wird für die Zusendung der Rechnung benötigt.
Platz für Mitteilungen an uns:
Nachricht
AGBs
* Pflichtfelder, die ausgefüllt werden müssen.

Diese Seite drucken Zurück Weiter
StartseiteProgrammheft der AFHNewsletterSitemapDatenschutzAGBsKontaktImpressum