Chirurgie 1945 bis 2000

Chirurgie 1945 bis 2000
Ein Weg durch viele Schulen

2001. 192 Seiten, 12 Abb., geb.

Autor: Leo Koslowski
Verlag: Schattauer

 

55 Jahre erlebte Chirurgie ...

... das war während des Krieges eine Chirurgie, die oft mit primitiven, ja fast archaischen Mitteln arbeitete und ganz im Banne der "traumatischen Epidemie", der großen Zahl von Verwundungen, stand. Danach war es die Wiederherstellungschirurgie, die so manches Schicksal gewendet hat.

Heute, am Beginn des neuen Jahrtausends, bietet das Fach ein Bild, das auf den ersten Blick verwirrend wirkt: Es hat sich aufgefächert und musste sich wiederholt an umwälzenden technischen Neuerungen orientieren. Gleichzeitig hat sich auch die tägliche Arbeit des Chirurgen verändert. Weiterer Wandel zeichnet sich ab: in der interdisziplinären Zusammenarbeit, in den Strukturen von Krankenhäusern und Kliniken.

Diese spannende Evolution der Chirurgie schildert Leo Koslowski in seiner Autobiographie vor dem Hintergrund der allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen. Sein Weg durch zahlreiche Chirurgenschulen, seine Laufbahn als Hochschullehrer, seine vielfältigen Aktivitäten in Verbänden, Gremien, Kommissionen und Fachgesellschaften, seine Begegnungen mit Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden anschaulich dargestellt und in zahlreichen Anekdoten lebendig.

"Die Zeitgeschichte wird so nicht nur zum individuellen Erlebnis, sondern zu einem nachvollziehbaren Ganzen. Eine rundum empfehlenswerte Lektüre" L. Schimmelpfennig, Phlebologie 2/ 2002