Leitwort

Die Akademie für Handrehabilitation hat ihre offizielle Gründung am 20.3.2002, mit ihrem Sitz in Bad Pyrmont, gefunden. Im Juli 2009 hat Sie ihren Sitz nach Bad Münder verlegt. Sie ist aus einem interdisziplinären Grundgedanken, aller, an einer Handrehabilitation und Handtherapie beteiligten Berufsgruppen, entstanden. Dieser Grundgedanke hat sich zu einem Team entwickelt, welches aus Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Ärzten, mit allen zeitgemäßen Zusatzqualifikation (zertifizierte Cyriax-, Manual-, PNF- , Schmerz-, Lymphdrainage und Brüggertherapeuten, Osteopathie, Reflexzonentherapie, Heilpraktiker, Schienenbau- und Tapespezialisten, etc. sowie Ärzten aus der Handchirurgie, Dermatologie, Anästhesie, Neurologie, besteht.

Unter der medizinischen Leitung des medizinischen Leitungsteam der AfH ist das Ziel dieser Weiterbildung, d.h. die Vereinigung aller therapierelevanten Techniken aus den unterschiedlichen Berufsgruppen gelungen. Der Absolvent dieser Weiterbildung ist in der Lage sämtliche Techniken in Theorie und Praxis anzuwenden, um Garant einer hochqualifizierten therapeutischen Vorgehensweise, im „Sinne der Handrehabilitation und Handtherapie“, zu sein.

Zudem fühlt sich die „Akademie für Handrehabilitation“ berufen, den Teamgeist d.h. die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Berufgruppen zu fördern, um gemeinsame patientenorientierte Denkweisen zu entwickeln.

Die „Akademie für Handrehabilitation“ wird stets bemüht sein, den von Ihr gesetzten therapeutischen Anspruch zu halten und stets zu aktualisieren. Diesbezüglich wird sie für entsprechende qualifizierte Lehrtherapeuten sorgen, welche neben ihrer fachlichen Kompetenz, auch innerhalb der Didaktik-Methodik, die notwendigen Voraussetzungen mitbringen. Die einzelnen Lehrtherapeuten richten sich in der Vermittlung der einzelnen Themengebiete an den von der „Akademie für Handrehabilitation“ vorgegebenen Lehrinhalte. Diese werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, so dass langfristig eine qualitativ hochwertige Weiterbildung, stets auf dem neuesten Qualitätsstandard, gewährleistet ist. Lehrpläne und Richtlinien unterliegen der Kompromissbildung, d.h. die einzelnen Erfahrungen, Optionen und wissenschaftliche Erkenntnisse des einzelnen Dozenten müssen Berücksichtigung finden. Die Gesamtkonzeption sowie alle Neuerungen unterliegen der Kontrolle und Abnahme des medizinischen Leitungsteams und der Teamleitung der AFH.

Zudem wird die Abschlussprüfung für den Qualifizierungslehrgang zum "zertifizierten Handtherapeuten der Akademie für Handrehabilitation" GmbH & Co.KG von der DIPLOMA Hochschule - Private Fachhochschule Nordhessen beaufsichtigt, begutachtet und den Absolventen – zusätzlich zum wertvollen Zertifikat der AfH – ein Hochschulzertifikat aushändigt. Des Weiteren wird die DIPLOMA Hochschule - Private Fachhochschule Nordhessen ab dem WS 2009/10 in ihrem von der AHPGS akkreditierten Bachelor-Fernstudiengang „Medizinalfachberufe“ neben den bereits bestehenden Wahlpflichtmodulen „Lehre“ und „Management“ nun auch das Wahlpflichtmodul „Handrehabilitation“ anbieten, das die Module „Clinical Reasoning“ vertieft und vorrangig therapeutisch Interessierten einen attraktiven Studienschwerpunkt bietet.
Die AfH in Bad Münder ist Außeninstitut der DIPLOMA Hochschule - Private Fachhochschule Nordhessen geworden und führt unter Verantwortung und Qualitätssicherung durch die Hochschule das Modul „Handrehabilitation“, das in ihrem Kernkompetenzbereich liegt, durch. Nähere Informationen zum Studienangebot der DIPLOMA – FH Nordhessen erhalten Sie unter www.diploma.de oder direkt bei der Zentralverwaltung der Diploma –FH Fachhochschule, Herminenstraße 17f, 31675 Bückeburg.

Des Weiteren bietet die Konzeption „nach außen“ die Chance einer Diskussion mit allen Interessierten, weiteren Anbietern und Experten. Der Aspekt der Vergleichbarkeit „nach innen“ erscheint der Akademie für Handrehabilitation“ genauso wichtig. Erst durch den Vergleich und die Diskussion unterschiedlicher Sichtweisen ist überhaupt die Voraussetzung geschaffen, eine systematische und umfassende Weiterentwicklung der Lehrinhalte zu gewährleisten. Erst der Austausch der einzelnen Erfahrungen und ihre Auswertung der einzelnen Lehrtherapeuten ggf. andere Anbieter von handtherapeutischen Ausbildungen, kann eine von allen geteilte inhaltliche Bezugsbasis erzielen. Insofern können Lehrplan und entsprechende Richtlinien den Ausgangspunkt einer Weiterentwicklung in systematischer Form markieren.

Dieser Lehrplan gewährt jedem einzelnen Dozenten ausreichend Spielraum für pädagogische Entscheidungen, die in sachlicher und didaktischer Verantwortung von fachlicher Leitung und der einzelnen Lehrkraft zu treffen sind. In diesem Zusammenhang soll auch die Möglichkeit der inhaltlichen Schwerpunktbildung erwähnt werden, wie z.B. in den einzelnen Bausteinen HT I (1) bis HT XVI (16) möglich wird. Auf diese Weise können die Lehrtherapeuten ggf. andere Anbieter, ihre, aufgrund in praktischer Therapieerfahrung erworbenen Kenntnisse und Einsichten, bei der Behandlung der entsprechenden Klientel, in ausreichender Weise auch in ihr Lehrangebot, unter Absprache der Akademie für Handrehabilitation, mit einfließen lassen. Umgekehrt wird es Lehrgangsteilnehmern entsprechend ihrer eigenen therapeutischen Schwerpunktsetzung möglich, differenzierte und spezialisierte Lehrangebote wahrzunehmen.

Voraussetzung für diese Angebotsauswahl ist eine inhaltlich umfassende und transparente Programmausschreibung der einzelnen Seminarbausteine der handtherapeutischen Ausbildung mit den entsprechenden Lehrinhalten in ihrer Bezeichnung und ihrem Umfang im Lehrplangefüge eindeutig aufzuzeigen. Die folgende Übersicht über den strukturellen Aufbau der Weiterbildung und die Nachweisseiten zur Eintragung der belegten Lehreinheiten können zur Klarheit und Orientierung sowie zur kontinuierlichen Selbstkontrolle dienen.

Ferner hat sich die „Akademie für Handrehabilitation“ das Ziel gesetzt, mit neusten Lehrmedien die Studieninhalte zu vermitteln und entsprechende Lehrmaterialien, Skripten, etc., für ein adäquates Eigenstudium, den Teilnehmern zugänglich zu machen. Alle Neuerungen konzeptioneller Art sowie in den Lehrskripten werden in einen eigens dafür geschaffenen Internetplattform den Seminarteilnehmern zum Downloaden zur Verfügung gestellt. Sie versucht die sinnvollen von weniger empfehlenswerten Therapiemedien und Fachliteratur zu selektieren und entsprechende Empfehlungen auszusprechen. Dies soll den Studienteilnehmern, bzw. jedem Interessierten helfen den Qualitätsstandard im Sinne einer optimalen Therapie zu halten, bzw. auszubauen. Zudem versucht die „Akademie für Handrehabilitation“ Therapeuten den Zugang zu Firmen und anderen Kontaktpersonen zu ermöglichen, welche sich ein gemeinsames Ziel, für eine patientenorientierte Versorgung, gemacht haben.

Die Weiterbildung zum „zertifizierten Handtherapeuten“ der Akademie für Handrehabilitation dient zum optimalen handlungsorientierten, bzw. therapeutischen Vorgehen der Seminarbesucher am Patienten sowie zur Orientierung für die Patienten, Ärzten und anderen im Gesundheitswesen tätigen Gesellschaften selbst. Zudem ist die Akademie für Handrehabilitation GmbH & CO.KG bemüht, die weitere Etablierung der Handtherapie „national“ wie auch „international“ voranzubringen.